FLOW

Vor einigen Jahre hat eine gute Freundin von mir Ihre Abschlußarbeit über den „Flow“ geschrieben. Außer dieser Arbeit habe ich natürlich auch gleich das Standardwerk zu diesem Thema „Flow – Das Geheimnis des Glücks“ von dem Autor mit dem unaussprechlichen Namen: Mihaly Csikszentmihalyi gelesen.

Seit dem Zeitpunkt habe ich immer wieder interessiert Artikel zu diesem Thema überflogen, die regelmäßig in allen möglichen Zeitungen erscheinen.

Flow

Zuletzt am vergangenen Wochenende in der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe 277 , Seite 5 der Wochenendbeilage).  Außer der typischen Erklärungen des Flows beim Sport wurde hier von dem Autor ein Aspekt erwähnt, der ihn für meinen Arbeitsalltag bedeutend macht.

Das Hauptmerkmal des Flows ist eine Arbeit (oder auch Sport) zu verrichten in der man total aufgeht und dabei Raum und Zeit verdrängt. Die Aufgabe muss passen (nicht zu leicht, nicht zu schwer) und man darf dabei nicht gestört werden, da dies in der Regel den Flow sofort unterbricht.

Genau dies ist aber der Grund, warum es Flow im Beruf nicht mehr gibt.

„Im Büro allerdings wird es immer schwieriger, der Flow am Arbeitsplatz, das war einmal. Der Flow-Trainer Gerhard Huhn kennt dafür viele Gründe. „Unsere Arbeitswelt ist nicht mehr so beschaffen, dass wir Flow empfinden“, sagt Huhn. Der Arbeitsfluss wird immer wieder unterbrochen, ständig klingelt das Telefon, trudeln mails ein, zudem steigt der Druck und dann legt sich wieder die Langeweile über alles. Nichts fließt mehr, niemand schwebt.“

Also ist dies ein weiteren Grund seine Arbeitsweise zu optimieren, und zwar derart, dass man wieder Zeiten schafft, in der man seine Arbeit im Flow erledigen kann, schnell und effizient und mit einem Glücksgefühl.

Arbeit an einem Ort an dem einen keiner stören kann, und wenn es nur ein paar Stunden pro Woche sind.